Segnung der „Kinderfahrzeuge“
während eines Gottesdienstes
„Gott begleitet uns auf allen Wegen“ war diesmal
das Thema des Kindergottesdienstes im Kirchenzentrum in
Wildflecken. Den Kindern war er erlaubt, mit ihrem „Lieblingsfahrzeug“
zur Kirche zu kommen. Am Ende des Gottesdienstes stellten
sich die Kinder vor der Kirche auf, um ihre mitgebrachten
Fahrräder, Dreiräder und Roller segnen zu lassen
und einen Wimpel mit der Aufschrift „Gott ist mit
uns auf allen Wegen“ für ihr „Fahrzeug“
zu erhalten. Nach dem Segenslied durften die Kinder anstelle
der Kirchenglocken mit den Fahrradklingeln die Feier abschlissen.
Mit den Segensworten der Gottesdienstbeauftragten „Fahret,
anstelle von gehet hin in Frieden“ begaben sich die
Kinder mit ihren Eltern auf den Weg nach Hause.

Von der Gottesdienstbeauftragten Susanne Raab wurden die
„Lieblingsfahrzeuge“ der Kinder gesegnet.
Text und Foto von Helmut Raab
Wildflecken, den 3.7.2011
Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund beginnt
Pfingstfest mit mystischer Nacht
Der Gemeinschaftsgottesdienst in der St. Martinskirche
in Riedenberg eröffnete die Feiern am Vorabend des
Pfingstfestes. Zeichenhaft leuchteten in den Tagen zuvor
auf dem Kircheplatz drei rote Säulen, auf denen in
einer vergangenen Pfingstnacht Erfahrungen des Heiligen
Geistes geschrieben standen. Darum ging es auch in der diesjährigen
Feier: zu spüren, wo der Mensch vom Ungeist erfüllt
ist und wo er auch in heutiger Zeit Gottes Heiligen Geist
erfahren kann. So standen am Beginn des Gottesdienstes biblische
und moderne Texte, die die Erfahrung des Ungeistes deutlich
machten; diese waren durch Musikcollagen interpretiert.
Bei der Anrufung des Heiligen Geistes wurden sieben Kerzen
entzündet als Zeichen für die sieben Gaben des
Heiligen Geistes. Die Verkündigung von Gottes Wort
geschah in einer Synthese aus Lesung und Evangelium, in
welcher deutlich wurde, dass es sich bei allen biblischen
Berichten um die menschliche Erfahrung von Gottes Geist
handelt, der als Geschenk Gottes und Frucht der Auferstehung
deutlich wird. Darauf hin waren die Mitfeiernden eingeladen
ihre Erfahrungen mit dem Heiligen Geist aufzuschreiben.
Einige dieser Botschaften wurden laut verlesen. Alle Geisterfahrungen
wurden in der Kirche an einer Schnur befestigt und können
in den nächsten Tagen gelesen werden. In der Feier
der Eucharistie wurde der Dank der Gemeinde für Gottes
Geschenke des Lebens dargebracht.
Beim anschließenden pfingstlichen Beisammensein auf
dem Kirchplatz wurden noch einige geistvolle Geschichten
erzählt und Gespräche geführt.



Pfingstnacht – Feier des Aufbruchs
in der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund
Seit Christi Himmelfahrt – der Zeit der Pfingstnovene
– leuchten nachts auf dem Riedenberger Kirchplatz
drei rote „Pfingstsäulen“; eine Licht-und
Bildpräsentation an der Westwand der Kirche lädt
zum Gottesdienst am kommenden Samstag um 21.00 Uhr nach
Riedenberg ein.
Pfingsten gilt als die Geburtsstunde der Kirche. Deshalb
soll auch mit diesem Gottesdienst ein Aufbruch in der Pfarreiengemeinschaft
verbunden sein. Denn seit über einem Jahr scheint vieles
wie gelähmt gewesen zu sein durch die Abberufung des
bisherigen Pfarradministrators aus den Gemeinden. Nachdem
nun eine erste Runde der Gemeindeberatung gelaufen ist hat
der Gesamtpfarrgemeinderat einen Brief an den Bischof geschrieben
mit der Bitte um weitere Klärungen, wie es in der Pfarreiengemeinschaft
Oberer Sinngrund weitergehen kann. Sie bekunden in diesem
Brief ihre Bereitschaft gemeinsam mit den Verantwortlichen
und allen Gläubigen guten Willens für die Pastoral
in den Gemeinden Sorge zu tragen. Weiter erwarten sie eine
Stellungnahme der Diözesanleitung in der Feier der
Pfingstnacht.
Die Pfingstnacht als liturgische Feier gehört nicht
zur allgemeinen Liturgie der Kirche. Im Oberen Sinngrund
hat sie aber seit 2004 Tradition, als in der Aufbruchsphase
der jungen Pfarreiengemeinschaft viele Menschen zur Oberbacher
Kluppe gezogen sind um dort einen begeisternden Gottesdienst
zu feiern. Damals wurden Postkarten an Papst Johannes Paul
geschrieben um ihm Mut zu machen, notwendige Reformen für
die katholische Kirche auf den Weg zu bringen. In den Folgejahren
wurde die Pfingstnacht in der Oberwildfleckener Kirche gefeiert,
die sich aufgrund ihres liturgischen Raumes für eine
solche Feier optimal eignet. Leider steht dieser Kirchenraum
in diesem Jahr nicht zur Verfügung, da er vorübergehend
geschlossen werden musste.
Zur Feier am Vorabend des Pfingstfest sind alle Gläubigen
eingeladen, die sich vom zukunftsverheißenden Geist
Gottes begeistern lassen wollen.

Gott als Quelle des Lebens
Zwei Mädchen und fünf Jungen empfingen am gestrigen
Sonntag in der Pfarrkirche St. Josef in Wildflecken erstmals
die heilige Kommunion. Auf ihren großen Tag hatten
die Kommunionmütter Annette Raab und Heike Breitenbach
die Kinder vorbereitet.
Pfarradministrator Michael Krammer, Gemeindereferentin Claudia
Annon und die Ministranten geleiteten die Mädchen und
Buben bei strahlendem Sonnenschein begleitet vom Musikzug
Wildflecken unter Leitung von Bernhard Leitsch vom Pfarrhaus
in die festliche geschmückte Kirche.
Den Kommunionkindern und ihren Eltern wünschte Pfarrer
Krammer, sich an den heutigen Tag recht oft zu erinnern,
an dem Gott ihnen die Hand gereicht hat, um zu helfen. „Denkt
auch daran, dass Gott Euch liebt. Nehmt Euch deshalb Zeit
für ihn und uns, gab der Pfarrer den Erstkommunionkindern
mit auf ihren künftigen Weg“.
Mitgestaltet wurde die Kommunionfeier von einer Jugendband,
geleitet von Peter Dziewior, dem Organisten Wolfram Reidelbach
und Susanne Raab mit Orffinstrumenten zur Untermalung des
Evangeliums.
Die Glückwünsche der Pfarrgemeinde an die Kommunionkinder
und ihre Eltern überbrachte Pfarrgemeinderatsvorsitzende
Susanne Raab. Die Kinder erhielten zur Erinnerung an ihre
Erstkommunion im Gottesdienst gesegnete Kreuze. Mit Blumen
bedankte sich Gemeindereferentin Claudia Annon bei Annette
Raab und Heike Breitenbach für ihre Arbeit und bei
allen, die zur feierlichen Gestaltung des Gottesdienstes
beigetragen haben.

Die Kommunionkinder aus Wildflecken mit
Pfarrer Michael Krammer und Gemeindereferentin Claudia Annon
vor der Pfarrkirche
St. Josef. Von links: Hinten: Gabriel Raab, Lars Schlemmer,
Andrej Ketschmann, Sebastian Bühler. Vorne: Nina Breienbach,
Franca Schmitt, Nils Tong.
Text und Foto von Helmut Raab
Weihbischof Ulrich Boom firmt Jugendliche
aus dem Oberen Sinngrund
25 Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund
hat Gemeindereferentin Claudia Annon seit Herbst 2009 auf
die Firmung vorbereitet. Dazu hat sie sich jeweils einmal
im Monat mit den Firmlingen in Riedenberg, Oberbach und
Wildflecken getroffen. Die Vorbereitungszeit wurde bewusst
über ein Jahr lang gewählt, um die Jugendlichen
in dieser Zeit mit den besonderen Festen während eines
Kirchenjahres (Weihnachten, Heilige Drei Könige, Ostern,
Pfingsten, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und Allerheiligen)
vertraut zu machen und deren Sinn und Bedeutung in den Gottesdiensten
mitzuerleben. „Die Hinführung auf den Empfang
des Sakramentes sollte deshalb nicht in wenigen Wochen erfolgen,
was der Bedeutung der Firmung in keiner Weise angemessen
wäre“, gibt Claudia Annon zu bedenken. Zur Abwechselung
und Bereicherung wurden mit den Firmlingen auch Firmfahrten
u.a. nach Würzburg und zum Kloster Kreuzberg organisiert.

Zur Einstimmung auf die Firmung haben sich die Mädchen
und Jungen mit ihren Paten und Eltern in den vergangenen
Tagen zu Gottesdiensten mit anschließender Beichte
in ihren Gemeinden getroffen. Mit einem gemeinsamen Ausflug
in die Bischofsstadt Würzburg am 21.5. findet die Firmung
im Oberen Sinngrund ihren Abschluss.
Vanessa Schneider aus Riedenberg freut sich, dass sie von
ihrer Tante Elke aus Feuerthal als Patin bei ihrer Firmung
begleitet wird. Nach dem Gottesdienst mit dem Bischof wird
sie mit ihren Eltern und der Patin zum Essen in eine Pizzeria
gehen, erzählt uns Vanessa. „Ich gehe zur Firmung,
weil ich auf einem sicheren Weg mit Gott sein möchte
und auf seine Unterstützung hoffe“. Vielleicht
kann ich mit meiner Entscheidung auch weitere Jugendliche
dazu ermutigen, diesen Weg mitzugehen. Gefirmt zu sein bedeutet
mir sehr viel. Es ist eine wichtige Station in meinem künftigen
Leben“, freut sich Vanessa.

Vanessa Schneider, Riedenberg.
„Die Firmung ist eine wichtige Station in meinem Leben“
Christian Masso aus Wildflecken hat sich seinen Cousin
Jan als Paten ausgesucht. „Mit meinen Eltern, Oma,
Opa und dem Paten verbringen wir den Rest des Tages in Fulda“
erzählt Christian. Er möchte sich firmen lassen,
weil er seine Zukunft mit Gott gemeinsam gestalten möchte
und das Gefühl gefirmt zu sein, erleben will. Als vollständiger
Christ möchte ich künftig der Gemeinde angehören,
ist der Wunsch von Christian.

Christian Masso, Wildflecken
„Als vollständiger Christ möchte ich der
Gemeinde angehören“
Zu Beginn des Gottesdienstes wurde Weihbischof Ulrich
Boom und die Firmlinge von Pfarradministrator Michael Krammer
in der Pfarrkirche St. Josef in Wildflecken herzlich willkommen
geheißen.
In seiner Predigt ging der Weihbischof auf das Gleichnis
von den anvertrauten Talenten ein. Die Firmlinge ermunterte
er mit dem Hinweis „Ihr alle seid überreich von
Gott beschenkt. Was spielt es für eine Rolle, ob jemand
1, 2 oder 5 Talente besitzt, fragte der Bischof. Talente
sind allerdings auch ein Verpflichtung, sie nicht brach
liegen zu lassen, so wie es der letzte Diener im Gleichnis
gemacht hat.
Mit den Worten „Ist die Welt derzeit von allen guten
Geistern verlassen“, ging der Bischof auch auf die
aktuellen Geschehnisse in der Welt, das Erdbeben in Japan,
die Aufstände in Afrika, den Tod von Osama bin Laden
und die Kriegsereignisse in Afghanistan, ein. Trotz dieser
Ereignisse können wir auf Gott vertrauen. „Gott
möchte, dass wir Menschen den Himmel schon auf Erden
spüren. Wo Gott im Mittelpunkt steht, ist die Zukunft“
gab der Bischof den Firmlingen als gut gemeinten Rat am
Ende seiner Predigt auf ihren künftigen Lebensweg,
mit.
Der Festgottesdienst wurde von einer Jugendband unter Leitung
von Peter Dziewor und dem Organisten Bernhard Hopf, mitgestaltet.
Beim anschließenden Empfang des Bischofs im Pfarrhaus
hatten die Pfarrgemeinderäte/innen Firmlinge, Eltern
und Paten die Gelegenheit sich mit dem Bischof zu unterhalten.

Lea Niedermeier mit Patin

Jana Annon mit Patin

Lisa Nowak mit Pate
Das Sakrament der Firmung haben empfangen:
Aus Wildflecken/Oberwildflecken: Jana Annon, Christian Masso,
Carina und Eric Oschlies, Kevin Bekiesch, Sarah Heil, Michael
Schmitt, Dominik Hinz, Simon Raab, Jan Martin, Kevin Leuker,
Lea Niedermeier.
Aus Oberbach: Sabine Breitenbach, Verena Hüfner, Natascha
Powers, Veronika Cimala, Matthias Rüttiger, Philipp
Heil, Lisa Nowak.
Aus Riedenberg: Katharina Bach, Nico Stanger, Johanna Heinze,
Christophoros Mennig, Vanessa Schneider, Nils Vorndran.
Pascha Intensiv – Die Feier der Karwoche
im Oberen Sinngrund
Es gehört zu den liturgischen Höhepunkten der
christlichen Gemeinde die Kar- und Ostertage in dem Bewusstsein
zu feiern, dass die Geschichte vom Leben, Leiden, Sterben
und Auferstehen des Jesus von Nazareth auch für Menschen
unserer Zeit wichtig ist um das Leben, den Tod und die Hoffnung
auf Auferstehung wach zu halten.
In der Pfarreiengemeinschaft des Oberen Sinngrunds gibt
es dazu neben den traditionellen Gottesdiensten seit Jahren
besondere liturgische Feiern, die durch das Erleben der
Symbole ganzheitlich den Menschen ansprechen wollen. Zum
zweiten Mal gibt es das Angebot Pascha Intensiv in der Pfarreiengemeinschaft.
Dabei macht sich eine Gruppe Christen auf den Weg mit modernen
Möglichkeiten die uralte Geschichte Gottes mit den
Menschen neu in den Erfahrungshorizont zu bringen. Die einzelnen
Gottesdienste sind von der Vorbereitungsgruppe so gestaltet,
dass sie zu einer wirklichen Mitfeier für die Teilnehmenden
werden.. Das Kirchenzentrum von Wildflecken eignet sich
in besonderer Weise für solche Feiern, da in verschiedenen
Gottesdienst- und Versammlungsräumen kreativ Liturgie
gestaltet werden kann. In diesem Jahr begann der Feierzyklus
am Abend des Palmsonntags.
Nach der feierlichen Begrüßung wurden die Gemeinschaft
in den Sinn der Feier der Karwoche eingeführt. Dabei
wurde deutlich, dass heutiges liturgisches Tun im Zusammenhang
mit dem konkreten Leben Jesu vor 2000 Jahren steht. Als
christliche Gemeinde erinnert man sich an das Leben und
in der Karwoche in besonderer Weise an das Leiden und Sterben
Jesu und erwartet jedes Jahr von Neuem seine Auferstehung.
Diese theologische Wahrheit wurde durch den Film „Jesus
von Montreal“ deutlich gemacht. In seiner Geschichte
geht es darum, wie eine junge Schauspielertruppe ein in
die Jahre gekommenes Passionsspiel neu belebt und mit modernen
Szenen darstellt. Im Laufe der Entstehung des Passionsspiels
findet auch im normalen Leben der Schauspieler eine Identifizierung
mit dem Geschehen der Passion statt. Ebenso sollen die Mitfeiernden
von Pascha Intensiv an diesem Abend Parallelen zum Leben
Jesu ziehen. An entsprechenden Stellen wurde der Film unterbrochen
um die biblischen Parallelen zu rezitieren.
Deutlich erfahrbar wurde am Palmsonntagabend, dass wir als
Menschen in den Parallelwelten heutigen Lebens im Blick
auf Jesus Lebensdeutungen und Lebenshilfen erhalten können.
Pascha Intensiv sieht sich in diesem Zusammenhang als eine
Form Menschen unserer Zeit in ihren Lebenswirklichkeiten
anzusprechen um so die frohe Botschaft der Auferstehung
und eines gelingenden Lebens neben den pluriformen Sinnangeboten
unserer Welt eine Wirklichkeit zu geben.

Bild: Doris Hopf
Kommunionkinder basteln „Palmbuschen“
für den Palmsonntag
Die acht Erstkommunikaten aus Wildflecken und Oberwildflecken
haben sich mit den „Kommunionmüttern“ Annette
Raab und Heike Breitenbach im Kirchenzentrum getroffen,
um für Palmsonntag die traditionellen „Palmbuschen“
zu basteln. Die Palmbuschen werden von den Kommunionkindern
und Gottesdienstbesuchern bei der Palmprozession am Palmsonntag
zur Kirche gebracht. Im Gottesdienst werden die aus „Palmkätzchen
und Buchs“ hergestellten „Buschen“, zum
Zeichen des Gedächtnisses des Leidens Christi zu Beginn
der Karwoche, gesegnet. Bei vielen Familien finden sie anschließend
zuhause einen Platz am Kreuz oder in der Gebetsecke. Mit
Begeisterung und großer Sorgfalt haben die Kinder
die Buschen gebastelt. Unterstützt wurden sie bei ihrer
Arbeit auch von Liesel Kleinheinz.

Text und Fotos von Helmut Raab
Alles Müll – oder was?
Mit der Problematik der Übermüllung in den Elendvierteln
der Megacitys unserer Erde setzte sich der Misereor-Gottesdienst
am vergangenen Sonntag auseinander. Im Wildfleckener Kirchenzentrum
war er als Familiengottesdienst gestaltet. Genau ging es
um die Hauptstadt von Peru. In Lima leben über 8 Mio
Menschen und viele von ihnen müssen ihr Dasein mit
dem Müll der Reichen verbringen. Sie sortieren ihn
und verkaufen dann die gebräuchlichen Dinge weiter
um wenigstens das Nötigste für ihr Leben zu haben.
Manche Menschen wohnen sogar auf Müllbergen, um als
erste die neuen Lastwagenladungen durchsuchen zu können.
Anschaulich haben Kinder im Gottesdienst das Müllsammeln
und –trennen dargestellt und den großen Müllberg
auseinandersortiert. Keines der Kinder möchte mit den
armen Kindern tauschen, aber dafür möchten sie
den Kindern in Lima helfen, dass auch sie ein besseres Leben
haben. Doch wie kann ich mich in Deutschland dafür
engagieren? Wichtig ist es, dass ich mich informiere und
Bescheid weiß. Dazu hilft jedes Jahr in der Fastenzeit
die Miseroer-Kinderaktion. Sie informiert mit Geschichten,
Bilder und Filme über das Leben in der sogenannten
Dritten Welt. Gerne sammeln die Kinder in Deutschland in
ihren Opferkästchen und geben so von unserem Leben
etwas ab, damit alle auf der Welt besser leben können.
Nach dem Gottesdienst zeigten einige Familien ihre Solidarität
mit den armen Menschen in Peru, indem sie sich zu einem
Fastenessen trafen um das so gesparte Geld auch weitergeben
zu können.


Bilder: Stefan Raab
Kinder kamen verkleidet zum Gottesdienst
Auf den besonderen Faschings-Gottesdienst am vergangenen
Wochenende im Kirchenzentrum hatten sich die Kinder schon
lange gefreut. Wie Kindergottesdienstleiterin Susanne Raab
den Eltern und Kindern eingangs mitteilte, soll der Gottesdienst
diesmal unter dem Motto „Freude“, gefeiert werden,
weil auch Gott die Freude mag. Dazu trug Clown (Christina
Szczesniak), ausgerüstet mit einer Laterne auf der
Suche nach echten Freunden bei. Mit Begeisterung halfen
die Kinder „ihrem“ Clown bei der Suche nach
Freuden. Als diese gefunden waren, zogen Kinder und Eltern
singend mit ihrem Freund, in einer Polonaise durch den Kirchenraum.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Clown bei den
Kindern mit einem Orden und bunten Luftballons.
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Text und Fotos von Helmut Raab
Pressemitteilung: 22.02.2011
Pfarrbüros im Oberen Sinngrund in dieser Woche wegen
Krankheit geschlossen.
Bitte direkt an die Seelsorger wenden.
Kommunionkurs geht in „heiße
Phase“
Am vergangenen Sonntag wurden die Kommunionkinder in der
Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund im Gemeindegottesdienst
vorgestellt. In Riedenberg stand der Eucharistiefeier Domkapitular
Herderich vor, der sich mit den Kindern auf den Weg gemacht
hat, um auch am Weißen Sonntag mit Ihnen Eucharistie
zu feiern. Als Zeichen ihrer immer engerer Bindung an Jesus
Christus in seiner Kirche bekamen sie einen weißen
Schal überreicht, der sie an ihr Taufkleid erinnern
soll. Der nächste wichtige Schritt für die Kinder
wird die Mitfeier der Taufe sein, die ein Kind aus dem Kommunionkurs
empfangen wird. Dabei sind alle Kinder und Eltern eingeladen
sich an einem Besinnungstag Gedanken über ihre Eigene
Taufe zu machen und was die Taufe mit Sündenvergebung
und Umkehr zu tun hat. Deswegen werden die Kommunionkinder
auch an diesem Tag das Sakrament der Buße empfangen.
Bei ihrem Vorstellungs-Gottesdienst haben die Kinder mit
einem modernen Lied zum Ausdruck gebracht, dass Kommuniuon
auch in unserer Zeit die Form der Gemeinschaft ist, in welcher
Menschen untereinander und mit Gott so in Kontakt kommen
können, dass das Leben gelingt.

Sternsinger bitten um Spenden für die
Kinder in Kambodscha
Von Gemeindereferentin Claudia Annon wurden in diesem Jahr
die Sternsinger während der Wort-Gottes-Feier in der
Pfarrkirche St. Josef ausgesandt, um den Menschen die Frohe
Botschaft von Weihnachten zu verkünden. Trotz widrigen
Wetters machten sich die als Könige und Mohre verkleideten
Kinder auf den Weg, um den Weihnachtsfrieden und den Segen
in der Gemeinde zu verkünden. Zu ihren Liedern und
Gebeten schrieben sie an die Türen die Zeichen 20*C+M+B+11,
was bedeutet „Christus mansionem benedicat“
– Christus segne dieses Haus und seine Bewohner-.
Die Spenden die sie dabei sammelten, kommen diesmal den
armen Kinder in Kambodscha zu Gute, die besonders durch
die Bürgerkriege in ihrem Land viel Leid und große
Not erfahren haben.

Aussendung der Sternsinger durch Gemeindereferentin
Claudia Annon in der Pfarrkirche St. Josef in Wildflecken.
Auf dem Bild ist Claudia Annon in der hinteren Reihe links
zu sehen.
Interessanter Abend über die Philippinen
im Kuratiesaal Riedenberg
Im Zusammenhang mit der Sternsinger-Aktion 2011 berichtete
Maria Hüfner über ihr freiwilliges soziales Jahr
auf den Philippinen. Maria hat selbst jahrelang aktiv in
der Riedenberger Ministrantenarbeit mitgewirkt und nun konnte
sie von Projekten berichten, die sie selbst auf den Philippinen
besucht hat. Somit gab sie hautnah Zeugnis von der sinnvollen
Tätigkeit, die die Sternsinger wieder am Dreikönigstag
leisten, wenn Sie, Gottes Segen verkündend von Haus
zu Haus ziehen und Spenden für notleidende Kinder in
der Welt sammeln.
Betroffen gemacht haben die Erzählungen die 20 Sternsinger
und weitere 30 Gäste, die der Einladung zum Abend gefolgt
waren. Denn der Unterschied zwischen arm und reich ist auf
den Philippinen wie in vielen Drittweltländern eklatant.
Maria arbeitete in einer Pfarrei in Cebu-City mit, die über
40.000 Menschen zu betreuen hat. Viele Menschen wohnen in
den Armutsvierteln, wo es weder fließendes Wasser
noch ein anständiges Dach über dem Kopf gibt.
Unter diesen Umständen helfen Männer und Frauen
aus Deutschland und anderen Nationen bei verschiedenen Projekten
mit, wie z.B. in der Arbeit mit behinderten oder unterernährten
Kindern. Die Bilder, die Maria mitgebracht hatte zeigten
diese Armut und machten die Zuhörer betroffen - egal,
ob es die einfachen Wellblechhütten auf Pfählen
über verunreinigtem Wasser waren, oder die von Hunger
und Armut gezeichneten Kinder und Jugendlichen. Trotz aller
Armut – so berichtete Maria – sind die Menschen
auf den Philippinen zum größten Teil zufrieden.
Gerade die Armen finden sich mit ihrer Situation ab und
leben froh in den Tag hinein.
Beeindruckt war Maria auch von der tiefen Religiosität,
die sie in dem fernen Land vorgefunden hat. So ist es z.B.
selbstverständlich, dass auch in den Supermärkten
früh, mittags und abends das Gebet des Engel des Herrn
durch die Lautsprecher erschallt und die Menschen innehalten.
Ganz anders als bei uns findet das Gedächtnis der Verstorbenen
am Allerheiligentag statt. Dazu kommen die Familien auf
den Friedhöfen zusammen, packen ihre Picknickdecke
aus und feiern ein frohes Fest im Gedenken an ihrer Verstorbenen.
Bei durchschnittlich 30 Grad ist das auch ohne Probleme
möglich.
Abschließend gab Maria den Sternsingern mit auf den
Weg, dass sich ihr Einsatz für die Kinder in der dritten
Welt auf jeden Fall lohne; denn sie hat selbst einige Projekte
besucht, die das Kindermissionswerk auf den Philippinen
eingerichtet hat und konnte sich davon überzeugen,
dass die Spendengelder gut verwendet werden.

Foto von Bernhard Hopf: Maria Hüfner
mit den Riedenberger Sterningern

Kirchenmusikalische Adventsfeier am 4. Advent in Riedenberg
Die Kuratiegemeinde veranstaltet am kommenden 4. Adventssonntag
ihre traditionelle kirchenmusikalische Adventsfeier als
Einstimmung in die letzten Tage vor dem Weihnachtsfest.
Adventliche Bläsermusik und klassisches Orgelspiel,
moderne Gitarrenklänge, Gesang und Flötenspiel
wollen die Besucher adventlich stimmen. Neben der Musik
werden besinnliche Texte und eine besondere Lichtgestaltung
des Raumes zur Musik versuchen alle Sinne des Menschen anzusprechen.
Denn es geht ja gerade in diesen Tagen darum, dass der Mensch
wieder menschlicher wird und so Gott in seinem Leben neu
entdecken kann.
Pressemitteilung der hauptamtlichen Seelsorger des Oberen
Sinngrunds.
Am Samstag, 11.12.10 fand ein Gespräch der Räte
der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund mit den Generalvikaren
aus Würzburg und Fulda und den Bürgermeistern
von Riedenberg und Wildflecken statt. Dabei wurden eine
Erklärung von Pfr. Elbrecht und ein Brief von Bischof
Friedhelm Hofmann verlesen. Diese wurden auch in den Gottesdiensten
am 3. Advent zur Kenntnis gegeben.
Alle Beteiligten heißen die Entwicklungen, die in
den vergangenen Monaten um die Beurlaubung des Pfarradministrators
eingetreten sind und die daraus resultierenden Spaltungen
in der Pfarreiengemeinschaft nicht gut.
Auch die Initiatoren der Unterschriftenliste haben dieses
in einem Mail vom 11.12.10 an die hauptamtlichen Seelsorger
eingeräumt. Sie stellen ihre Aktivitäten mit dem
Artikel der am vergangenen Samstag, 11.12.10 in der Main
Post erschienen ist ein. In der Mail bedauern sie die Eigendynamik
der letzten Tage, auf die sie keinen Einfluss hatten.
Der Blick soll nun nach vorne gewendet werden: Alle beteiligten
Gruppen sind dabei aufgefordert, konstruktiv miteinander
nach einer guten Lösung für den Oberen Sinngrund
und nach einer neuen Vertrauensbasis zu suchen.
Dazu hat Bischof Friedhelm in seinem Brief an die Gemeinden
und Generalvikar Hillenbrand im Gespräch konkrete Hilfen
zugesichert.
Das Pastoralteam des Oberen Sinngrunds:
Gemeindereferentin Claudia Annon
Pastoralreferent Bernhard Hopf
Pfarrer Michael Krammer
Achtung, Änderung!
Vom 3.-5.12. 2010 findet das diesjährige Jugendwochende
im Jugendbegegnungshaus Windrad auf dem Heuchelhof/Würzburg
statt. Aufgrund Nachfragen einzelner Jugendlicher können
sich zu diesem Adventwochenende des Oberen Sinngrund auch
alle Interessierte ab 14 Jahren
anmelden. Der letzte Anmeldetag ist Montag, der 29.11.2010,
auch Kurzentschlossene haben so die Möglichkeit, diese
Tage des Ausbrechens aus dem Alltag und des Atemholens für
sich zu nutzen.
Die Anmeldungen sind abzugeben bei
Claudia Annon, Florian-Geyer-Str.11 in Wildflecken, Tel
09745/497
Die Eucharistiefeier am vergangenen Donnerstag
im Wildfleckner Kirchenzentrum nutzten die Gremien der Pfarreiengemeinschaft
Obererer Sinngrund, um Pater Paul Waldmüller, Guardian
des Franziskanerklosters auf dem Kreuzberg, zu verabschieden.
Seit der Beurlaubung des Pfarradministrators im Frühjahr
dieses Jahres hat er mit seinen Mitbrüdern den Vorsteherdienst
bei vielen Eucharistiefeiern in der Pfarreiengemeinschaft
übernommen. Künftig wird er in einem Pastoralzentrum
der Focularbewegung in Italien leben und arbeiten.
Gemeindereferentin Claudia Annon bedauerte, Pater Paul heute
verabschieden zu müssen. Mit großer Geduld und
Bereitschaft habe er mit uns Eucharistie gefeiert und dazu
ermuntert auf Christus und das Kreuz zu schauen. „Sie
haben uns in der schweren Zeit in der sich die Pfarreiengemeinschaft
befindet, gut getan und Erleichterung verschafft“, lobte
die Gemeindereferentin. Sein besonnener Umgang mit den Menschen,
und denen, die mit ihm in der Liturgie zusammenarbeiteten,
war wohltuend. Seine franziskanische Spiritualitiät habe
dazu geführt, Ängste bei den Menschen abzubauen.
„Es war schön, dass sie auch vor und nach den Gottesdiensten
für ein Gespräch mit den Gläubigen zur Verfügung
gestanden haben. Claudia Annon bedankte sich herzlich bei
Pater Paul im Namen des Seelsorgeteams, der kirchlichen Räte,
den Ministranten und der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund.
Zur Erinnerung an seinen priesterlichen Dienst im Oberen Sinngrund
erhielt er ein Kreuz mit dem Bild aller Kirchen, in denen
er in den vergangenen sieben Monaten die Eucharistiefeiern
leitete. Das Kreuz möge ihn auch an seine Zeit in der
Rhön erinnern, wenn er nun seine neue Stelle im warmen
Italien antritt, gab ihm die Gemeindereferentin mit auf den
Weg.
In seinem Segensgebet bedankte sich Pater Paul für die
lobenden Worte herzlich. Den Gemeindemitgliedern des Oberen
Sinngrundes wünschte er alles erdenklich Gute.
Mit dem Lied „Gottes guter Segen sei mit Dir“
endete der Abschiedsgottesdienst.
Foto: Verabschiedung von Pater Paul Waldmüller im Wildfleckner
Kirchenzentrum von links: Kuno Bühner (Pfarrgemeinderatsvorsitzender
Oberbach), Stefan Schmitt (Mitglied Pfarrgemeinderat Riedenberg),
Susanne Raab (Vorsitzende Pfarrgemeinderat Wildflecken), Pater
Paul Waldmüller, Claudia Annon (Gemeindereferentin),
und die Messdiener/innen.